2015 wird ein Flopp für…?

Darf ich eine Runde klugscheißen?

Meine Frau würde jetzt einhaken: Das tust Du doch sowieso immer. 😀
Womöglich hat sie recht (*hust*) – und beide Finger überkreuzt. Hahaha!

Egal, ich möchte einfach mal laut denken und mir Gedanken machen, welche Projekte auch 2015 keinen Erfolg haben werden – und weshalb das so ist.

Beginnen wir mit E-Books:
Jedes Jahr aufs Neue höre ich: Jetzt kommt der Durchbruch.
Das wird das Jahr der Hörbücher.
Verdammt, dass höre ich schon seit gefühlt 5 Jahren, und es ist immer noch kein Durchbruch in Sicht.

Ich bin der Meinung, der Durchbruch für die breite Maße kommt auch 2015 nicht.

Der Mensch verbindet Bücher lesen mit Entspannung. Bücher entreißen ihn aus seinem alltäglichen Stress. Es wird eine Fantasiewelt geschaffen, in die er sich einschließen und verlieren kann. Bücher möchte man auch haptisch erfahren. Man hat sie gern in der Hand, blättert darin, macht Eselsohren oder Notizen. Damit zieht man sich gern aufs stille Örtchen zurück. Irgendwo hin, wo es keinen Strom gibt, in die Badewanne oder ins Bett.

Nein! Ich finde, da hat man keinen Bock, schon wieder auf ein Display zu schauen.

Für Fortbildungen, um einfach nur Fachwissen weiter zu geben usw., werden sich E-Books immer eignen. Doch die breite Masse wird weiterhin Entspannung und ein E-Book-Reader nicht in direkten Zusammenhang bringen.

Datenbrillen:
Willst Du jemandem gegenübersitzen, und Du weißt nicht, was er gerade tut, ob er Dir aufmerksam folgt oder bereits dabei ist, sich über Dich im Internet lächerlich zu machen?

Ich nicht!

Kein anderes Produkt hat so viele Verbotsaufkleber vor dem Produktlaunch erzeugt wie die google-Datenbrille in den USA.

Du verlierst einfach Deine Privatsphäre, Kontrolle über das, was gerade live passiert, und Du läufst permanent Gefahr, dass Deine Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

Ab in die Tonne mit der Scheiße?!

Nein! Zur Steigerung Deiner Produktivität am Arbeitsplatz oder bei der Ausübung Deiner Hobbys werden sich Datenbrillen bei Nerds und Tech-Geeks durchsetzen. Aber nie in breiten Öffentlichkeit.

Autonomes fahren:
Erstens ist die Technik bei weitem noch nicht so weit, zweitens wird sich keiner den Spaß nehmen wollen, selbst Auto zu fahren.
Auto fahren verbinden wir mit Lifestyle, Freude, Freiheit und die eigene Kontrolle zu behalten.

Ich glaube nicht, dass sich ein Mensch all das mal nehmen lässt.

Online Möbelhäuser:
Die wenigsten haben eine räumliche Vorstellungskraft.
Die wenigsten können aus einer Beschreibung entnehmen, wie sich etwas anfühlt, ob es bequem ist und zum persönlichen Style passt.

Nein! Möbel wird man auch 2015 in Möbelhäusern, die sich meistens „am Arsch der Welt“ befinden, kaufen. Oder man fährt dorthin, um anschließend die Preise online zu verlgeichen.

Ich glaube nicht, dass man solche Anschaffungen in großem Maße online tätigen wird.

Wie auch immer, dies ist meine Meinung – und mal schauen, was die Zukunft bringen wird.

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